Diebheit
Diebheit
II
Verbrechen des Diebstahls
II 1
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offenlichiu diepheit ist daz: ob ein diep kumt nahtes oder tages in ein hus ... unde stilt da swaz da ist, unde wirt begriffen mit dem gute e daz er ez verberge, daz heizzet offeniu diepheit1275/87 Schwsp.(R.) LR. Art. 207
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swer einen menschen stilt, daz ist ouch diepheit1275/87 Schwsp.(R.) LR. Art. 209
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uber swen umbe die diupheit gerihtet wirt1276 AugsbStR. Art. 38 Textarchiv: AugsbStR. Art. 38
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tut aber ain sentmessig man ain deuphaitÖLR. 1298 Art. 44 Faksimile
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swer vederspil vecht in den tagen, di hie penennet sint, und seu horet sůchen und vorschen, und ez nicht wider geit, so ist er deuphait schuldich1300 Schwsp./WSB. 80 (1875) 362
- 1310 Keutgen,Urk. 269 Faksimile
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eines ist offen diuphait, eines ist haimliche diuphait1328 Ruprecht(Kn.) 57
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gevangen ... umb diebheit14. Jh. Amberg(Schenkl) I 27 Faksimile
- 14. Jh. Prag(Rößler) 153 Faksimile
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deupheit ist ein trugenhaftiges czuczihen eins fremden dinges, di undanks des herren geschicht1400 Zycha,BöhmBgr. II 131
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clagt man ummb grosz diphait, dy uber eynen virdung ist1413 OfenStR. Kap. 264
- EnikelWChr. 6001
- GrW. II 226 Faksimile
II 1 –
die Kunst zu stehlen
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swie vil Agez der diepheit kan, mines lieben vriundes kan er mir niht steln hin dan1250 Reinmar v. Zweter Nr. 174 V. 4f.
II 2
neben anderen Verbrechen, die "drei Sachen"
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umb todsleg, oder umb notnuft, oder umb deubhait, da muessen si umb antwurten in der schrannen1350 WienStRb. Art. 33 Faksimile
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drei sach: tadtsleg diephait natla, der ist pessrer der veldrichter1400 NÖsterr./ÖW. VIII 866 Faksimile
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dreierlai sach ...: deuphait, notzwang und blutige handtat1405 ÖW. I 111 Faksimile
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dreierlai puss, das ist notzerr, diephait und totsleg1431 ÖW. VI 317 Faksimile
- 1431 NÖsterr./ÖW. VII 555 Faksimile
- 1438 NÖsterr./ÖW. VIII 13 Faksimile
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von dreierlei sachen wegen, vom ersten vmb mordt, das ander vmb diepheit, das drit vmb pluedigs gwandt1493 GrW. III 694 Faksimile
- 15. Jh. ÖW. IX 385 Faksimile
- 15. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 977 Faksimile
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die drei stuck die den todt beruerent, daß ist manschlacht, diebhait, prantschaden oder nottnuß16. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 86 Faksimile
- 17. Jh. NÖsterr./ÖW. VII 446 Faksimile
- ÖW. I 338 Faksimile
IV
das Gestohlene
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wirt diepheit bi im begriffen, vnd wil man in lan genesen, er sol zwivalt geltenum 1275 Schwsp.(L.) LR. Art. 201 e (S. 94) Faksimile
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hat er [der jugendliche Dieb] aigen guet, mit dem schol man di diephait czwivoltig geltenum 1330 BrünnRQ. 399 Faksimile
- 14. Jh. IglauOberhof 175 Faksimile
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wer dem andern rat daz er stel vnd wil die deuphait mit haben1408 Ruprecht 277 Anm. Faksimile
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dieselbe diebheit die dem nachbarn gestollen ist1483 NÖsterr./ÖW. VIII 721 Faksimile
- 15. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 708 Faksimile