erteidingen

I
I 1 etwas (gerichtlich) erlangen, einklagen
  • ist, das ein man pfandunge irteidinget uf einen vormunden
    1307 FreibergStR. 25 § 3 Textarchiv: FreibergStR. 25
  • wer sins zinses zu rechter zit ... nit engibet, dem mochte er daz gut eindingen [andere Lesart herdedingen]
    1372 (Hs.) KlKaiserr. II 117
  • wy man vorlorn pfennige erteidingen sal mit rechte
    14. Jh. IglauOberhof 119 Faksimile
  • was si junkfraun weis ertaidingt hab, ob das chain kraft mug gehaben
    14. Jh. WienStRb. Art. 118 Faksimile
  • nochdemmole das das gelt der berichtunge umb den totslag noch des kindes tode tedinget [andere Lesart irfordert und irteydingt ist] ist
    1400 MagdebFr. III 1, 13 Faksimile
  • ab es dy juden erklaget und ertedinget heten
    1418 AussigUB. 92 Faksimile
  • so jemandts fahrende habe hat ertediget
    16. Jh. BreslStR. 77 Faksimile
  • dat len ... mit rechte irdeghedincghen
    oJ. HannovStR. 538 Faksimile
I 2 durchsetzen
II
II 1 entscheiden, weisen
  • da wardt erthaͤdet mit rechter und imer geschworner urtheil
    1376 Biberach/Biberach 187 Faksimile
II 2 zusprechen
  • die habent mir 12 ß ₰ gesprochen und ertaidingt
    1389 SPöltenUB. II 309
III leisten
  • die [Schiedsrichter] habent zwischen uns gesprochen, das uns ... her A. fur den hof ... funfthalb phundt wienner phenning widertedingt und ertëdingt
    1398 SPöltenUB. II 385