Freimeister

I unzünftiger Meister
  • es sollen der undeutschen freimeisters nicht mehr dan sechs sein
    1615 Stieda-Mettig 543 (nr. 106, 37) Faksimile
  • frimeister
    1656 HattstedtKO./Mensing
  • würden die zünften ... sich mürrisch bezeigen [wegen städtischer Anordnungen], so soll zugelaßen seyn, freymeister zu setzen
    1700 LippstadtStR. 62 Faksimile
  • 1722 Beier,HdwLex. 130 Faksimile
  • "es war üblich, den zahlreichen altgedienten Hofsoldaten und Hofbedienten als freimeistern, meist unter Befreiung von den bürgerlichen Lasten, die Ausübung eines Handwerks zu gestatten"
    1725 Niessen,LHerrBonn 112
  • als frey-meister des schmiede-handwerks ... daselbst, ohne gewinnung des amts, andern dortigen amt-meistern gleich, sein erlernetes handwerk ungehindert gebrauchen, darauf gesellen halten, jungen lehren
    1732 CCOldenb. Suppl. II 6 S. 88
  • 1738 Hayme 177 Faksimile
  • auch wo geschlossene zünfte sind, bleibt dem staate nach wie vor das recht, nach befinden der umstände, freimeister anzustellen
    1794 PreußALR. II 8 § 184
  • Berghaus I 502 Faksimile
  • Götze,FrühnhdGl.² 90
  • Möser,Phant. I 35
  • RhWB. II 763
  • WismarBürgerspr. 34
II "der in einer Gilde das Recht erworben hat, das Amt selbständig auszuüben"
  • dat alle wettege knapelijcke kinderen van den vrymeesteren int voirscr. ambocht vry zijn, mits gevende onser liever vrouwen twee ponden was
    oJ. MnlWB. IX 1370