Fronacker, Fronenacker
Fronacker, Fronenacker
auch mit dem Bestimmungswort Frön-
I
Gerichtstätte
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als wir ez gehoert haben von vnsern vordern, daz dez froenackers recht sy, daz er gefryet sy von kuengen vnd von kaysern, allso, wer ainen bring her von den vier strausßen ... vnd stellet vff den acker, mag der sechs zu im gehaben, daz er selb sibend ist, die im helfend sweren zu den hailigen, daß er im vnd dem land ain schaedlich man sy, so sol man in toeten1388 TübStR. 6
- Siebs,GrdlFriesV. 68
III
III 1
durch Frondienste der Untertanen bestellter Acker
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die frohnackher, die seihen die underthonen in frohn zu häbern und uber sommer zu bauwen ... schuldig1551 Zuzenhausen 733 Faksimile
- SchwäbWB. II 1781 Faksimile
V
Flurname
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pro agris apud Aachtertingen, qui frönakkir vulgariter nuncupantur1293 WirtUB. X 199
- 1300 SGereonUB. 227 Faksimile
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6 jurnales in campis Steinburle juxta agros dictos vroynacker versus villam Alderoyde1348 SGereonUB. 385 Faksimile
- 14. Jh. WürtUrb. 180
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den vichtrieb uff dem fronacker betreffend1576 WürtLändlRQ. II 951 Faksimile