Honig

I als Gegenstand der Marknutzung
  • was der junge bauer in der bauerschaft gänzlich soll zu genieszen haben? salz, malz, holz, wasser in der weide, das honig in der heide
    18. Jh. Niedersachsen/GrW. III 312 Faksimile
II als Handelsware
III als Abgabe
  • gibt ein iedlicher zeidler zu zinsz ie von zweyen immen ein nöszlein honigs
    1398 Franken/GrW. III 898 Faksimile
  • das die dritte pfalt honiges des herzogen sein sol
    1410 Bayern/GrW. VI 108 Faksimile
  • is eyn iuwelik husgenote in der Delbruge eynen bisscope to Paderborn schuldich ... to gevende dat honich na alder woncheit
    1415 NrhAnn. 56 (1893) 81
  • [sie] pflegten zu geben jahrlichs einen eymer rauhes hoͤnig
    1778 Behnes,BeitrMünster 374 Faksimile
  • Riedel,Brandenb. 1250 II 246
IV bei Strafe und Folterung
  • als sie [diebische Knechte] sint geslagen, sô sal man sie smiren unde salben mit honege unz an den mittentac. darnâch sal man sie legen in die prisûne
    1292 DOrdStat. 142
  • einen martyrer ... hieß der tyrann vberhin mit honig schmieren vnd mit zuruck gebundenen haͤnden an die heisse sonne legen, ob er also durch der mucken stachel weich gemacht ... werden moͤchte
    1613 Praetorius,Zauberei 253 Faksimile
  • GrRA.⁴ II 287 Faksimile
V im Rechtssprichwort