4leiben, v.

aus ahd. (h)līban "schonen, verteilen"; bereits früh belegt (ahd. Benediktinerregel/AltdTBibl. 50 S. 30, 46 u. 48; Notker II 151 u. 398)
rechtlich nur in der Bedeutung "nachlassen an einem Kaufpreis oder an einem Zins"
  • woltin wir danne das guot koufen, daran sulen su uns mer liben an dem koufe denne andern
    1323 SchweizId. III 982 Faksimile
  • wurd da das gůt iemer als swách úber kurtz oder láng, das man dem zins liben muͤst, das sölt dem vorgnanten H.L. [Käufer] ... unschedlich sin
    1386 BadenArgUrk. I 141 Faksimile