(Mach), n.
(Mach), n.
zu
machen
I
afries. mek (Richthofen,WB. 918; Holthausen,AltfriesWB.² 70; BrokmerRechtshschr. 226)
Eheschließung, Heirat
Eheschließung, Heirat
bdv.:
Trauung
vgl.
Mache (II)
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[Übschr.:] fon mekeEnde 13. Jh. BrokmerR. 68 Textarchiv: BrokmerR. 68
- 1480/81 JurFris. I 100 Faksimile
II
mittelniederdeutsch mak (Schiller-Lübben III 7f.)
wie Gemach, ausgehend von der Bedeutung "Ruhe, Bequemlichkeit, Gemächlichkeit", rechtlich nur in der Wendung mit Mach behalten, besitzen, brauchen etwas unangefochten besitzen, nutzen; in einer Pertinenzformel als "Nutzung"
wie Gemach, ausgehend von der Bedeutung "Ruhe, Bequemlichkeit, Gemächlichkeit", rechtlich nur in der Wendung mit Mach behalten, besitzen, brauchen etwas unangefochten besitzen, nutzen; in einer Pertinenzformel als "Nutzung"
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wi den ... riddern ... hebben geleghen dat hus ... mit al deme dat dartu behort, mit tollen ... mit alleme rechte, mit allem make, mit aller nuth, mit aller vrocht, de to deme ... huse horen1317 CDPolon.³ II 331
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dat se dat ammechtgud brukelken unde bequemeliken mit make unde mit frede besitten moghen1368 Lüneburg/Schiller-Lübben III 7 Faksimile
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[Verpfändung:] in allem rechte und unrechte vryliken myd make unde unbesworen tho bezittende1380 Cassel,BremUrk. 63
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[Verkauf von Land:] myt all eren rechte und tobehoringhe vryliken und myt make to beholdene und to brukende1391 BremUB. IV 166 Faksimile