mitgeloben, v.
mitgeloben, v.
mit Vorstufen des Kompositums, formal von mitloben nicht in allen Fällen zu unterscheiden; die Partizipialformen werden hier behandelt
I
sich zusammen mit anderen zu etwas verpflichten
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ouch darf sy [Ehefrau] uf ores mannes schult keyne nod liden, sy habe denne mete gelobet adder vortannach 1358 Rb.n.Dist. III 4 Dist. 6 Faksimile
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ab eyne frauwe bewisete morgengabe hette uff ihres mannes gutern, unde der mann borgete uff das selbie gut; der dem manne borgete spreche: "lassit uwere frauwe mete gelabin"Ende 14. Jh. GlWeichb. 275 Faksimile
II
sich zur Zahlung einer Mitgift (I) verpflichten
vgl.
geloben (II 3)
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wi ... hebben gegheuen vse dochter ... sime sone ... to enem wiue ... vnde hebben er mede gelouet viftehalf dusent mark1352 MecklUB. XIII 230 Faksimile
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hatte her dy tochter by synem lebin zcur ee gegebin unde yr metgelobit, daz ir nach synem tode alß viel volgen ... solde, als ander syner kinder eyns geboren mochte1474 PössneckSchSpr. I 111
- 1478 OstfriesUB. II 102 Faksimile
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[stirbt ein Mann ohne Erbe] so sall die farende habe ann die nehsten frunde gefallen, doch mit solicher underscheitt, das alle howszschollt ... usz der farenden habe bezcallt werden, sonder mitglobett ehgelt sall ouch usz dem lehngute bezcallt werden1487 AktStPr. V 406
- 1567 BrandenbSchSt. III 13
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verehlicht sich ein mann mit einer jungfrauen oder witwen, den brautschatz, welcher ihm mit gelobet wird, sol man mahnen binnen den ersten zweyen jahren1586 LübStR. I 5 § 2 Volltext (und Faksimile), Ausgabe von 1586