obsein, v.

tun, was geboten ist; vorsitzen, überwachen usw.
  • wir aber ... verhinderung halb besichtigung vnd ergrundung des handels in eygner persone nit auswarten noch obseyn mogen
    1494 Haltaus 1442 Faksimile
  • lantrichters ... eyd ... ich sol vnd wil meins gnedigen herren lantgericht getreulich vnd mit vleis ob sein vnd wartten nach meins gnedigen herren ... lantgerichts reformation
    1503 BambLGRef. [17] Volltext (und Faksimile)
  • den unsinnigen thoren stumben und die ewig krankhait haben und iren guetern nicht ob sein mugen ... denselben sollen sorger und trager von der oberigkhait gegeben werden
    1528 ZeigerLRb. 436 Volltext
  • iegkliche oberkait soll ordenlichen obsin, das die ycht oder facht vlyßlichen bi den iren gehalten werde
    1. Hälfte 16. Jh. KonstanzWirtschR. 104
  • dieweil nun wir vnd die vnsern dissem allem stetiger zeit nit obsein mögen, so bevelen ... wir
    1558 Niederrad 219
  • zu den heyligen schweren ihren ämptern getreulich obzusein
    Notariat 1565 Bl. 28 Faksimile
  • von des präsidenten und assessoren eid. ich gerede, und gelobe, das ich dem consistorio getreulich und mit vleis wolle obsein, und abwarten
    1569 Sachsen/Sehling,EvKO. I 1 S. 236 Faksimile
  • dieweil auch diese itzige schöppen ... mit andern amptern und diensten beladen, also, das sie solchem ampte für und ob zusein, wie sich gebürt nicht vormöchten
    1574 Leipzig/ZRG.² Germ. 10 (1889) 83 Faksimile