Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Radergulden

Radergulden

, m.

auch räder- 
eine Goldmünze im Wert von 24 Raderalbus 
  • wer it saich yemant dayrinbouen myt ynnychen derselver besten in die jonge spruyssen befunden wurde ... der sal verbürt hauen van yeder kudde schaeff ... eynen radergulden ind van yeder koe ... eyn marck
    1539 LimbWijsd. 298
  • ist das fuder neun radergülden und zweiundzwanzig raderalbus, sechs heller, vierundzwanzig raderalbus auf den gülden gerechnet
    1558 Jülich-Berg/QNPrivatR. II 1 S. 340
  • das jeder foder drei rader gulden drankzinsen geben sulte
    1578 BuchWeinsberg III 16
  • eine haupt magdt soll järlichs zu lohn haben zween radergülden 
    1579 WittgensteinLR. 21
  • ein radergulden macht 2 gl. 16 alb. collniss, clevischer wehrung 48 stüber
    1670 Wittrup,RheinbergRG. Qu. 109
  • raͤder-gulden, ein gulden mit einem darauf gepraͤgten rade, am niederrheine gangbar, von 24 groschen (oder raͤder-albus, das stuͤck zu 3 kr.)
    1832 Schlössing,KaufmWB. 268
unter Ausschluss der Schreibform(en):