Reitpfennig, m.

I wie Rechenpfennig
  • rechen mit raitpfenningen durch ain subtils kunstleichs legen
    1462 Schmeller² II 171 Faksimile
  • er lat sich uff und nider legen wie der r[eitpfennig]
    1520 SchwäbWB. V 298 Faksimile
  • [A.H., Münzmeister zu Wien, wird beauftragt] beiligenden muster und verzaichnus nach gleichmässige zwai prageisen zu raitpheningen shneiden
    1548 JbKunsthistKaiserh. 5 (1887) p. 50
  • wie dann von vielen burgern gemeldet wird, daß sie vor zeiten ein solche summa geldes zusammen gesamblet, also daß sie das geldt mit raitpfenningen nit gezehlt, sondern mit schuͤsslen geschoͤpft vnnd gewogen haben
    1619 Lazius,Wien II 90 Faksimile
  • und damit wir nicht übergehen, was uns von ihren münzen bekannt ist, so gedenken wir auch noch weiter ihrer kupferen rait-pfennige
    1711 Dewerdeck,SchlesMünze/DWB. VIII 789
II wie ²Reitgeld (I)
  • offt eyne vrowe eygen tho erem manne brochte unde de man dath eyghen vorkoffte umme redepenninghe, unde umme de suluen pennynge ander gudt koffte myth der vrowen wille
    1518 Wasserschleben,RQ. 46 Faksimile