Reutrecht, n.
Reutrecht, n.
I
rechtliche Regelung über Rodungen, insb. die Abfolge von Frucht und Brache
vgl.
Brachrecht
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daz du selben lehen witer vnd grozer werdent gerutet danne reht ist nach rutin recht, daz sol man vns gebůzen1285 ArchHochstiftAugsb. 6 (1929) 426
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[die zahlungsunfähigen Pächter dürfen] die rüti, so si gemachet habent, ze nutzen nach rütirecht1460 SchweizId. VI 299 Faksimile
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wan die von B. ein aufbruch im K. thůn wollend, das solches beschächen solle nach brach- vnd rütirecht, namlich das sie es drey jahr lang nutzen mögen vnd darnachen ... auswerffen vnd zu allment ligen lassen1543 ArgauLsch. I 137 Faksimile
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ob einer von der almend zuo synen güeteren inschlüege nach rütterecht ..., das mag einer drü jar nutzen und inhan nach rütirecht1559 SchweizId. VI 299 Faksimile
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[Verordnung,] nach rautrecht und gebrauch im dritten jar allzeit wider das eltiste raut außzulassen16./17. Jh. Kärnten/ÖW. VI 491 Faksimile
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all nüw ufbrüch ..., was da ligt drü jahr und dann darüber genützet wirt, über rütti recht: da soll derselbig zehnden ... in den grossen zehnden verfallen syn1663 Gmür,ZehntBern 164 Anm. 3
II
Geldabgabe für die Nutzung einer Rodung nach Reutrecht (I)
bdv.:
Reutzehnt
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in A. sunt plura novalia, de quibus census solvitur, qui dicitur reutrehtum 1250 MittSalzbLk. 75 (1935) 186
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ain groschen rautrecht16./17. Jh. Kärnten/ÖW. VI 491 Faksimile