Rutenzins, m.

von einem Gehöft oder Grundstück erhobene Abgabe, die nach der mit der Rute (XIII 1) gemessenen Länge der Straßenseite des Grundstücks berechnet wird; meton. das Recht auf diese Abgabe
  • etlike borger ... geven rudentyns, somelike worttyns
    Ende 14. Jh. BerlinStB. 22 Faksimile
  • das wir ... verkaufft haben ... vnser gerichte daselbs mit den renten auff dem rathuse, mit dem rutenzinse
    1418 HistBeitrPreuß. II 416 Faksimile
  • eyn czins genant der ruden czins, also daz man sal messen vor eyn itzliches buͤrgers hufe und hofe, also is gelegen ist mit der ruthen, und von der ruthen gibbit man eynen pfennigk
    1440 CDBrandenb(Gercken) IV 607
  • eyn garde vor dem frankefordischen thore ... der gibbit alle jar iii groschen czu rude czinse
    1440 CDBrandenb(Gercken) IV 608
  • das wir ... das gerichte daselbst ... czu einem rechten manlehen gnediglichen verlihen haben mit ... czinsen und gerechtikeiten ... darczu den rutenczinsz bynnen der genannten vnszer stad
    1441 CDBrandenb. I 12 S. 442 Faksimile