Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Schnedebaum

Schnedebaum

, m.

wie Schnatbaum 
  • siquis etiam de parte dominorum W. snethbom inciderit, in ista divisione, dabit abbati s. Marie x solidos
    1264 WolfenbüttelLHArch.
  • dominabus in prefata silua diuisibiliter suam debitam portionem, arboribus, que dicuntur snetbome debite consignatam
    1326 Seibertz,UB. II 218
  • eyn snedeboem, den H.P. hadde laten vthroden
    1480 ArchWestf. 4 (1831) 169
  • de boke, de de H. gehouwen hadden, de ein snetboem was, dar salme einen steen setten unde oeck enen boem weder poͤten, de dat wisen sal gelick, alse de gehowene snetboem to wisene plach
    1481 ClarenbergUB. 288
  • offt zake wer, dat eyn ungewart man der Letter marcke queme, und houwe enen snethboem, wes dar recht umme sy?
    1525 Kindlinger,MünsterBeitr. II Urk. 362
  • wenn unter mehreren dorfschaften gemeinschaftliche weide abgesondert werden soll, wird die linie ... durch steine, pfaͤhle und baͤume (schnedebaͤume) bezeichnet
    C.E. Münter, Weide-Recht (Hannover 1804) 34
unter Ausschluss der Schreibform(en):