Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Seefund

Seefund

, m.

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Treibgut; Strandgut; auch das Anrecht auf dessen Bergung
  • onsen boden, die onse zeevont verwaren
    1316 Mieris II 165
  • [wy Waldemar gheuen] den sestrand vry in allen vsen riken vnde landen ..., van alleme schipbrokeghen ghode, it hete wrak edder seefunt, ... na vnseme denschen rechte
    1365 LübUB. III 575
  • datmen umme den zeevunt vnde schipbrokich ghud holden schal ... in der wise alze hiir na gheschreuen steyt: ... dat schip unde lude unde ghud schal uelich wesen uor vns
    1384 DithmUB. 28
  • worden enighe goeden mitter zee opt lant ghesleghen, sodat sy lantvast bliven legghende, dat sijn echt zeevonden. diemen in der zee vint ende ant lant brenghet ismen sculdich den rechter over te leveren
    Anf. 15. Jh. BrielRb. 176
  • umme seefundt: alle dat gudt, dat mines heren strande röret, dat schal de hertoch hebben den deell, und de idt findt, den drudden deel
    1409/66 Panten,RQNordfriesl. 109
  • van dem seevunde, dat de negeste stad den mid macht antaste unde dar by blive
    1420 HanseRez. VII 126
  • efte dar ok sevunt queme oppe den strant, dar schole wy heghen myd alleme vlyte to des closters byhof
    1421 SchleswHUSamml. I 290
  • von schiffbruch vnd seefundt 
    1614 HansSeeR. IX Übschr.
  • [Übschr.:] strafe des unterschlagenen seefunds 
    1727 PreußSeeR. IX 19
unter Ausschluss der Schreibform(en):