Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): 2Sinne

2Sinne

, f., m., Sin, f., m.

rechtlich anerkannter Hinderungsgrund, insb. für das Erscheinen bei Gericht und den Heeresdienst; auch die Dauer, für welche der Grund zur Rechtfertigung genügt
bdv.: 3Sinnung
zu Sunne
  • hem en salmen niet antwoerden voert en sy dat hy wettelike zinne toeghe ten dinghdaghe
    1268 CoutVieuxBGandEncl. 29
  • hier bi eist besceden, die rechte te scerne omme v d.; ende diet wederseide te scerne dar omme, waerd bute sinen huus, jof so waer soot ware, hie verborde v s. hem ne lette sin 
    1277 Brügge/CorpMnlTekst. I 362
  • ende der zinnen sin zesse: deerste es drefsnee, dat die person niet liden mach
    13. Jh.? CoutBourgBruges III 239
  • een man sonder zinnen of noot die jaer ende dach jof meer tyds liete liden zondre mansceip te doene ende hi storve, enighe willen segghen dat zine aeldinghen niet lichte ten leene gheraken zouden
    vor 1350 CoutBourgBruges III 209
  • dat hy hem wettelic doet zinnen, eerstwaerven wegheziec, die sinne sal xiiij nacht duren
    Mitte 14. Jh. CoutScheldewindeke 274
  • wanneer yemant ter hervaert gheboden wordt ... ende hi dan ter heervaert niet en voere, die verbuerde ... den heer III pont, ten ware of hijt met zinne keren mocht
    1401 Fruin,Dordrecht I 78
  • als de ghedaeghde doende doen zyn zinne, zeght dat hy niet commen en darf uut vreesen van zynder partie dien onder weghe scoffieren mochte, zo zendt den juge officiers ten costen van den ghedaeghden omme hem zekerlic te bringhene
    1510 Wielant,InstrCrim. 58
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