Sterbend, m., n., Sterbet, m.

I wie Sterb (I)
  • wir sprechen, daz briefe bezzer sin dane gezivge; wan sterbend gest so belibent briefe immer me stete
    um 1275 Schwsp.(L.) LR. Art. 36 a Faksimile
  • von dem gebresten kam ein große sterbote. von dem sterbende wart der spital us der stat gezogen
    1362 Closener 135
  • da was ... der groͤst sterbet, davon nit ze sagen ist, und starb das maist nur jungs volk
    Mitte 15. Jh. AugsbChr. I 119 Faksimile
  • das alle die so den sterbat im haus alhie hat [...], die sollend nit in die ow gan
    1541 RavensburgStR. 278
  • so is em dat steruent in't leger gekamen
    um 1542 HambChr. 185 Faksimile
  • dass es mit eingerissenem sterbend in theils vnsern aemptern noch keyn nachlaß seyn
    1626 Reyscher,Ges. XII 955 Faksimile
  • 1401 war ein grosser sterbend, dessen man den juden schuld gab, weil sie die bruͤnnen sollen vergifftet haben
    1742 Bluntschli,MemTigur.³ 444
II wie Sterb (II)
  • söllend die metzger an dheinen ort, da der keybett oder sterbett under dem vee [...] vee kouffen noch harfuͤren, alles bei schwaͤrer straff
    1543 BernStR. VIII 1 S. 384 Faksimile
  • da der sterbend under dem veech ist, ... [solle] niemands sin veech har noch ... für dz gsund veech tryben
    1556 BernRatsman. I 328