Süll, m.
Süll, m.
Türschwelle; häufig in rechtssymbolischem Kontext
bdv.:
1Schwelle (II)
vgl.
2Selle
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so de ene werkbroder heft tosprake to deme anderen van vyscherie weghen, des sind use olderlude mechtich to rychtende ... dar na mogen see sytten ghan und richten up syme sulle, dar na em nynes werkes tostan14. Jh.? PommMbl. 26 (1912) 54
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we van deme werde byddet hussokynge to donde yn syneme huse na syneme gude, weygert eme des de wert, he legge vppe den zul iii mark vnde ga ynt hüs, vnde is de vaget dar by, so legge he nich vp den zul1492 FlensburgStR. Art. 119 Faksimile
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wolde einer etwes, dat eme entkamen was, in eines andern huse edder have söken, he lede vif mark up den sül und söchte ane des werdes und were schadenvor 1531 RügenLR. Kap. 103 § 2 Textarchiv: RügenLR. Kap. 103
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henget sik einer sulvest binnen timmers, men houwet en los und gröft ene (in terrorem aliorum) under dem sille edder wand dorch und bringet en darut, let gerichte aver en sitten und besichtigenvor 1531 RügenLR. Kap. 127 § 5 Textarchiv: RügenLR. Kap. 127
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wo einer, de nicht pynlick beklaget were, vth missmoth sick suͤluen vmme broͤchte, dat sine guͤder scholen thom haluen dele vallen an de heren, vnde de dode licham schal dorch den boͤdel effte racker vnder den suͤllen vth dem huse gebracht, vnde jn dat veldt begrauen werdenEiderstLR. 1572 Art. 124 Volltext (und Faksimile)
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[Amtsrolle der Bäcker:] auch soll niemandt über den süll treten, ohne uhrlaub der herren beysitzer und der älterleute1646 Kolz,LütjenbHandw. 108