Takelage, f.
Takelage, f.
bei einem Segelschiff: Gesamtheit von Masten, Tauen, Spieren und sonstigen die Segel (I) tragenden Teilen
bdv.:
Takelung
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ordnung der tackelage, nach welcher ein schiff getackelt oder nach seinen masten, stengen, reen, segeln und touw-werck in den stand gebracht wirdDer geöfnete See-Hafen (Hamburg 1700) 152
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maͤhl- und bielbrief: es kann ... ein schiff ... ein gebaͤude genennet werden, wenn man die menge der gewerke betrachtet, welche ihre haͤnde daran legen. es werden nemlich besondere a) schiffs-zimmerleute ... d) segelmacher fuͤr die tackelage, auch e) schmiede fuͤr das eisenwerk und fuͤr die anker erfordert1769 HambGSamml. VII 56 Faksimile
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das preußische seerecht erlaubt, daß neun zehntheile vom werth des schiffs, der takelage, der ammunition und den viktualien versichert werden1800 Ludovici,KfmLex.³ V 1596